Montag, 23. August 2010

Mein erster Ausflug

So heute schreib ich mal was. Ich? Ich bin Anjune, ein brauner Wirbelwind. So sagen zumindest meine neuen Eltern immer zu mir. Was sie damit meinen, weiß ich aber noch nicht. Aber das finde ich noch raus.
Heute war jedenfalls ein total aufregender Tag!
Meine neuen Eltern waren wieder da. Das sagen auch alle immer wieder. Was das heißt weiß ich auch noch nicht. Aber ich kenne die beiden schon. Seit ich 2 Wochen alt bin, kenne ich sie. Die kommen immer einmal die Woche und spielen dann mit mir und lassen mich auf ihrem Bauch rum klettern. Erst fand ich das ja doof, weil ich ja lieber dem blöden Blaupunkt oder so ins Ohr gebissen hätte.
Mittlerweile finde ich das aber total cool, weil ich dann viel größer bin als die anderen und viel mehr sehen kann. Außerdem quietscht meine neue Mama immer, wenn ich ihr in die Nase beisse.
Aber zurück zu meinem heutigen Abenteuer:
Papa hat mich auf den Arm genommen und dann sind wir in so einen großen Kasten gegangen, aus dem man raus gucken konnte. Der hat ganz schön gerumpelt sag ich euch. Das war schon etwas beängstigend. Aber dafür konnte ich ganz viele große Tiere auf 4 Beinen sehen. Manchmal saß sogar ein Zweibeiner auf den Vierbeinern drauf. Sowas hab ich noch nie gesehen. Hoffentlich wollen die sich nicht auch auf mich rauf setzen. Dann beiß ich sie aber, das hab ich schon mit meinen Brüdern geübt.
Eigentlich fand ich das total aufregend und cool. Aber was Mama und Papa nicht bedacht haben war, dass ich noch gar nicht mein Häufchen gemacht habe. Man ihr glaubt gar nicht, wie gemein das war.
Ich hab nämlich schon gelernt, dass ich meine Häufchen nur im Gras machen darf. Aber wie denn, wenn ich bei Papa auf dem Schoß sitze und der mich nicht los lässt. Also hab ich ganz doll angefangen zu weinen. Mehr kann man als kleiner Hund ja nicht machen.
Ich glaube das haben Mama und Papa falsch verstanden und sogar ein bisschen mit mir geschimpft. Naja und weil mit mir geschimpft wurde, alles so neu und aufregend war und gerüttelt hat, konnte ich nicht anders und musste Papa auf die Hose machen.
Ich hab mich sooo geschämt, aber Papa scheint mich schon ganz schön lieb zu haben, denn er hat gar nicht geschimpft.
Zum Glück waren wir dann auch da und ich konnte ganz schnell den Rest verrichten. Boar, das war da voll cool. Das hat alles so toll gerochen und das Gras war so hoch, dass Mama mich gar nicht sehen konnte. Dann sind wir weiter gegangen und da war eine totaaaal große Pfütze. Die musste ich ja erstmal untersuchen, da war total viel Wasser drin, dass ich mir sogar den Bauch nass gemacht habe. Boar und dann, kam da auch noch eins von diesen großen Vierbeinigen Dingern mit Zweibeiner drauf, auf uns zu und ist durch die Pfütze gelaufen. Das Tier war viel, viel Größer als ich. Aber ich hatte keine Angst. Zur Not wäre Mama ja auch da gewesen und hätte mich beschützt. Glaub ich zumindest. So machen das nämlich alle. Oftmals sind sie dabei totale Spielverderber.
Zurück zu dieser großen Pfütze. Da hab ich mit Mama und Papa gespielt. Wir haben da Stöckchen rein geschmissen und ich hab sie wieder geholt. Und immer wenn ich das gemacht hab, hat Mama sich gefreut. Man, was werd ich die um den Finger wickeln, wenn die so leicht glücklich zu machen ist.
Und dann sind wir wieder mit dem großen Kasten zurück gefahren. Da hab ich auch wieder geweint. Ich hätte noch viel länger mit dem Wasser spielen können. Aber auf der anderen Seite wollte ich auch zu meinen Geschwistern und denen von dem Abenteuer erzählen.
Aber was voll doof war, Mama und Papa haben mich einfach ignoriert. Da macht man schon so einen Aufstand und dann hören die einen nicht.
Ach ja, Papa hat Mama auch noch nen falschen Weg gesagt. Deswegen sind wir voll weit in die Welt raus gefahren. Aber dann hat Mama mit Papa geschimpft. Die freut sich also doch nicht über alles. Aber als ich ruhig war, haben sie sich wieder gefreut und mich gestreichelt.
Das soll mal einer verstehen. Da ist man ruhig und dann freuen die sich. Das muss ich in Zukunft noch weiter ausprobieren. Irgendwann versteh ich das bestimmt noch.
Ach ja, Mama und Papa haben ein Video von meinem Abenteuer gemacht:


Besuch bei den 7 Zwergen: 7. Woche

Jetzt wird es langsam ernst. Nur noch ein paar mal schlafen und unser kleiner Wirbelwind zieht hier ein. Am Donnerstag war die Welpenbeauftrage da und hat mit den kleinen einen Welpentest gemacht. Es ist genauso, wie wir gesagt haben. Anjune kann sich super alleine beschäftigen, ist mutig und neugierig.
Wir bekommen noch eine Kopie des Berichts, dann veröffentlichen wir ihn hier natürlich.
Dass, die "Kleinen" wieder einen riesigen Sprung gemacht haben, brauch ich ja gar nicht mehr erzählen. Leider sind die Augen mittlerweile nicht mehr so strahlend blau sondern eher grünlich. Und bei einigen hat man das Gefühl, dass die Ohren schneller gewachsen sind, als der Rest, so dass sie von hinten etwas Ähnlichkeit mit Dobby dem Hauselfen von Harry Potter haben.
Am Samstag morgen werden wir die kleine Maus abholen, die uns wiedermal freudig begrüßt hat, als sie uns gesehen hat. Erst kam sie wie alle anderen auch neugierig angetapst. Als sie dann aber gerochen hat, wer da war, fing der ganze Hund wieder an zu wedeln und freute sich ganz ordentlich.
Eigentlich wollten wir Anjune schon am Freitag nach der Arbeit abholen, aber letzendlich haben wir uns dann doch entschieden, sie Samstagmorgen nach einem gemeinsamen Frühstück mitzunehmen, sodass sie sich über den Tag ablenken kann, wenn sie feststellt, dass Mama und die Geschwister fehlen.
Oh gott, ich hab jetzt schon ein schlechtes Gewissen.

Besuch bei den 7 Zwergen: 6. Woche

Wenn auch reichlich verspätet, so darf natürlich auch dieser Eintrag nicht fehlen.
Diesmal waren wir mit meiner Mutti bei den kleinen Rackern. Schließlich sollte sie auch mal ihren Enkel kennen lernen.
Wir waren natürlich wieder mal erstaunt, wie schnell die Zwerge innerhalb einer Woche so gewachsen sind. Als wir ankamen lag unterm Tisch ein großes braunes Knäul aus Babybäuchen.
Auf unser quietschen hin, reckte sich allerdings ein kleines Köpfchen mit gelbem Halsband aus diesem Knäul und stürmte auf uns zu. Juhuuuu Anjune erkannte uns sofort!
Niedlich, wenn sie mit dem Schwanz wedelt, wackelt der ganze kleine Hund noch mit.
Ein Hund wach, schwupps sind auch die anderen wach und wuselten um uns herum. Kein Wunder, Mama Scally kam ja auch wieder rein und eröffnete die Milchbar. Ganz richtig gelesen. Es gibt noch ordentlich was zu holen an Mamas Milchbar und das mit 6 Wochen. Deswegen gibt es auch nur 3 Mahlzeiten am Tag dazu, statt 4.
Nach dem fressen hat Mama den kleinen dann gezeigt, wie schön man in dem lockeren Sand buddeln kann. Unglaublich süß anzusehen. Eine wirklich tolle Mutter haben die kleinen da und wir sind sooo glücklich mit unserer Entscheidung. Heute weiß ich, wofür es gut war, das Caja vom Follow-the-wind-Zwinger nur einen Welpen geworfen hat.
Aber seht doch einfach selbst:


Sonntag, 8. August 2010

Besuch bei den 7 Zwergen: 5. Woche

Und wieder eine Woche älter und ein knappes Kilo schwerer. Wir waren mal wieder aufs neue erstaunt, wie schnell die Zwerge groß werden.
Als wir ankamen, schliefen die kleinen Mäuse alle mit dicken Bäuchen. Kein Wunder, zum Mittag gab es ja auch Rinderhack mit Herz und Pansen in Welpenmilch gewolft. Das muss natürlich auch in einem ausgiebigen Verdauungsschlaf verputz werden.
Doch Mädchen Gelb, unsere kleine Anjune wurde schnell wach, als sie uns reden hörte. Als ob sie uns schon kennen würde, tapste sie auf und krabbelte auf uns zu. Ich musste natürlich gleich unseren mitgebrachten Knautschknochen auspacken und ihr geben. Ellas "Guck mal, sie läuft gleich zu Mami" hat mein herz natürlich wieder gleich aufweichen lassen.
Nach ausgiebigem Spielen und Knuddeln gab es dann ne Tasse Kaffe und das neuste Update über die kleinen Knutschkugeln.
Eigentlich war heute auch ein Workingtest vom DRC in dem Ort, den wir als Zuschauer eigentlich besuchen wollten. Nur unsere Ungedult, erst bei den Welpen halt zu machen führte dann dazu, dass der Test so unwichtig wurde, dass er in Vergessenheit geriet. Naja, vielleicht werden wir nächstes Jahr ja als Schnuppertest selbst starten.
Das Wesen der beiden Mädels hat sich auch nicht weiter verändert, eher noch bestärkt, so dass wir nun sicher sind, dass wir unser Mädchen Gelb bekommen.
Leider mussten wir aber auch ein bisschen feststellen, dass Anjune im Vergleich zu ihren Geschwistern und besonders zu ihrer Schwester keine Kuschelhund ist. Mal kurz auf den Arm nehmen ist ja ok, aber dann wird auch gleich los gezappelt und gezetert. Man will ja schließlich nichts verpassen. Anita hingegen, hat auch nichts dagegen auf Mamas Arm einzuschlafen und sich stundenlang die Plauze kraulen zu lassen.
Naja, mal sehen, ob sich das noch ändert. Ganz so schlimm ist es auch nicht. Cara zum Beispiel ist ja auch nicht der geborene Schmusehund.
Neue Fotos sind wie immer HIER zu finden.



Sonntag, 1. August 2010

Besuch bei den 7 Zwergen: 4. Woche

Gestern war es endlich wieder so weit. Wir waren wieder bei "unserem" Baby.
Unglaublich, wie schnell die Zwerge wachsen. Vor 2 Wochen waren es noch kleine Maulwürfchen mit dicken Bäuchen und heute wuseln sie einem schon durch die Füße und zwicken ihre Geschwisterchen ins Ohr. Und wer glaubt, dass die Kleinen dabei zimperlich währen, der hat sich getäuscht.
Und auch diesmal wieder hat sich Mädchen Gelb ganz weit wieder in unser Herz geschlossen. Ich konnte natürlich nicht lange ruhig sitzen und musste mich doch recht schnell in den Zwinger begeben, wo die kleinen Würmer Mittagsschlaf gemacht haben.
Es war natürlich Mädchen Gelb, welches als erstes auf mich zu gestolpert kam und mir als erstes ins Hosenbein gebissen hat. Knappe 3 Kilo wiegt die Süße jetzt schon.
Mal sehen, wie sich das Wesen weiter verändert oder festigt. Bisher haben wir glaub ich gute Chancen, dass Mädchen Gelb bald als Kleine "Anjune" hier einzieht.
Sie macht einen sehr selbstbewussten, aufgeweckten, neugierigen Eindruck. Der Rasenmäher neben dem Zwinger vor ein paar Tagen hat sie wenig beeindruckt. Auch mit ihren Brüderchen nimmt sie es gut auf.
Aber was schreib ich hier lange. Seht selbst: Martin mit Mädchen gelb und ich mit Anita (Mädchen Orange). Das Gequietsche meinerseits bitte ich zu entschuldigen. Mein Hormonhaushalt erholt sich gerade wieder.